St. Laurentius Grellingen

Am Festtag des heiligen Laurentius, am 10. August 1836, wurde die erste Messe in der damals neuen St. Laurentius Kirche gefeiert. Am 29. September 1836 wurde der erste Pfarrer eingesetzt. Bevor Grellingen jedoch zur eigenen Pfarrei wurde, war es Pfeffingen zugeordnet, und während der napoleonischen Zeit gehörte Grellingen zu Nenzlingen. In der Zeit von 1874 – 1880 leitete der altkatholische Pfarrer Jost Bühlmann die Pfarrei, bis dann mit Pfarrer Dr. Friedrich Bauer wieder ein römisch-katholischer Pfarrer gewählt wurde. Im Jahr 1882 wurden die vier Glocken für die Kirche gegossen. Sie sind den heiligen Nikolaus, Josef, Laurentius und der Gottesmutter Maria geweiht.

 

Grellingen erlebte eine wechselvolle Geschichte. In den Jahren von 1874 – 1888 mussten die Firmlinge mit ihren Paten nach Reiden LU reisen, um sich firmen zu lassen. 1897 wurde der Cäcilienverein gegründet. In den Jahren 1901 – 1906 wurden verschiedenste katholische Vereine ins Leben gerufen: der Sparverein, der Volksverein und der Abstinentenverein. Seit dem 1. Januar 2016 gehört die Pfarrei zum Seelsorgeverband am Blauen. Mit dem Beitritt zum Seelsorgeverband, neu ohne eigenen Pfarrer, gab es für die Grellinger einige Veränderungen. So werden in Zukunft zum Beispiel die Osternacht oder der Mitternachtsgottesdienst immer im Wechsel entweder in Zwingen oder in Grellingen gefeiert. Ebenso wie in Zwingen werden in Grellingen jährlich ein Bussgottesdienst und ein Krankensalbungsgottesdienst stattfinden.

 

Einige Traditionen in Grellingen:

Palmenbinden; ökumenischer Gottesdienst mit Spaghetti-Essen; Buss- und Bettag; Gottesdienst an Allerheiligen mit Gräberbesuch; Patrozinium.